Geschichte

2012 Frauenverein gewinnt den SKF-Award

Wie gelingen Frauenbanden. Sie gelingen aus dem Herzen. Ein Herz schlägt 100’000 mal pro Tag. Mit dem Herzen denken ist in unserer komplizierten und schnelllebigen Welt sehr wichtig. Vorstandsarbeit zu leisten braucht viel Herzblut. Dieses Herzblut hat die Schötzer FrauenBande bewiesen. Am 2. Juli 2012 wurde dem Frauenverein Schötz/Ohmstal der erste SKF Award verliehen. Eine nationale Auszeichnung für fantasievolle und erfolgreiche Vorstandsarbeit. Wir haben uns über diesen Preis ausserordentlich gefreut und sind stolz und motiviert. Wir wollen uns nicht auf Lorbeeren ausruhen, sondern neue Projekte in Angriff nehmen. Das neue Jahresprogramm zeigt auf wie vielseitig der Frauenverein ist. Steigen Sie auf in den Zug dieser Frauenbande!

2011 100 Jahrfeier

Drehen wir das Rad der Uhr vorwärts ins Jahr 2011. Vieles hat sich geändert. Viele Aufgaben und Tätigkeiten die der Frauenverein Wahrgenomen oder ins Leben gerufen hatte sind heute institutionalisiert. Der Frauenverein heute ist ökumenisch offen für alle Religionen und Kulturen, parteipolitisch neutral zivilstandsunabhängig und für jedes Alter. Der Verein nennt sich heute nur noch Frauenverein ohne das Katholisch. Im Verein wird Zusammengehörigkeit gepflegt und gestaltet, Persönlichkeit gefördert, Toleranz gelebt und Verantwortung getragen. Es werden verschiedenste soziale Aufgaben wahrgenommen und vor allem Begeisterung geweckt. Wir sind innovativ, initiative und nachhaltig. Am 2. Juli 2011 wurde der Verein 100 Jahre alt.

Wir Frauen haben 100 Jahre Freiwilligenarbeit 100 Jahre Ehrenamt geleistet und 100 Jahre Gemeinschaft gepflegt Der Frauenverein heute hat 550 Mitglieder.

1987 Spielgruppe

Von dieser Gruppierung wurde 1987 die Spielgruppe ins Leben gerufen. Im Jahre 1985 wurde die Gruppe mit dem dritten Gesicht unseres Logos dem Frauentreff gegründet.

1979 TAF

Im Jahre 1979 wurde eine weitere Untergruppe heute TAF Treff aktiver Familien und das zweite Gesicht von unserem Logo gegründet.

1978 AHV

Man hatte auch eine Frau bestimmt die sich für die Anliegen der AHV Pensionäre befasst hat. Auf Grund dieser Tätigkeit hatte sich im Jahre 1978 die Gruppe „Aktives Alter“ gebildet die heute unabhängig vom Frauenverein geführt wird.

1968 Neuer Vereinsname

GV. Im Jahre 1968 wurde der Vereinsname in Katholischer Frauenverein Schötz/Ohmstal geändert. Es wurde eine sozial-karikative Gruppe , eine Lithurgiegruppe und eine Gruppe für Kurse und Ausbildung gegründet.

Auf Initiative des Vereins wurde in Zusammenarbeit mit dem KTV Schötz das Frauenturnen und das MUKI Turnen eingeführt.

1944 Mütterberatung

Im Jahre 1944 hatte der Frauenverein Pionierarbeit geleistet mit der Einführung der Mütterberatung und der 1965 eingeführten Hauspflege heute Spitex.

Der Mütterverein stand trotz Krieg in voller Blüte und war dauernd gewachsen. Die GV’s konnten aber aus kriegsgründen nicht alle 2 Jahre stattfinden. Aus diesem Grund wurde am 20. November 2010 die 48. GV. abgehalten und nicht die 50.

1939 Weltkrieg

Während des 2. Weltkrieges hatte der Frauenverein für die an der Grenze stehenden Soldaten eine Sammlung von Obst und Gemüse durchgeführt.

1927 Gemeindekrankenschwester

Im Jahre 1927 wurde erneut ein Vorstoss für das Anstellen einer Krankenschwester in der Gemeinde unternommen.

Gründung Mütterverein

Der neu gegründete Mütterverein hatte sich in der Gemeinde vieler Probleme angenommen, die das Gemeinwohl und die Armen betroffen hatte. Wenn auch in dieser Zeit die Frauen politisch noch nicht aktiv waren, hatten sie es verstanden ihre Anliegen und Ideen an den Mann zu bringen. So war z.B. der Vorschlag für eine Abteilung für arme Kinder in der Baukommission für das Altersheim aufgenommen worden oder für das Errichten eines Kindergartens.

2. Juli 1911

Der Frauenverein Schötz/Ohmstal wurde am 2. Juli 1911 unter dem Namen christlicher Mütterverein Schötz auf Initiative von Herrn Pfarrer Johann Jakob Sager gegründet. An der Gründungsversammlung hatten 53 Frauen den Beitritt erklärt. In den Statuten von damals hiess es unter anderem:

  • Mitglied kann jede katholische Ehefrau von rechtschaffenem Lebenswandel werden.
  • Die Mitglieder verpflichten sich der Erfüllung der religiösen Erziehung ihrer Kinder, und sie verpflichten sich täglich die Vereinsgebete zu verrichten.
  • Als Mitglieder bezahlen sie einen Jahresbeitrag von 1--, für die Zwecke des Vereins. Unbemittelte Mütter sind davon dispensiert.
  • Alle zwei Jahre, am ersten Maisonntag, findet eine GV statt.

Die erste Präsidentin hiess Marie Bossart-Achermann. Das religiöse Leben und die religiöse Erziehung in der Familie lasteten weitgehend auf den Schultern der Frauen. Die Vereinstätigkeit hatte sich dann auch besonders auf diese Aufgaben ausgerichtet. Jeden Monat fand eine Vereinsversammlung in der Kirche statt und der Pfarrer predigte den Frauen die nötigen Anweisungen ihrer schwierigen Aufgabe.

  • Vom Gehorsam der Frau gegenüber dem Manne
  • Von den Pflichten der Hausfrau
  • Von der Erziehung der Kinder zum Gehorsam
  • Die ehelichen Pflichten der Frau usw.usw.